Playa Santiago auf La Gomera

Das kleine Fischerdorf Playa Santiago gehört, wenn man es genau nimmt, zu zwei verschiedenen Gemeinden. Der Barranco de Santiago bildet die langgestreckte Gemeindegrenze. Das westlich vom Barranco liegende Gebiet gehört zu Alajeró, alles war östlich dessen liegt gehört zur Gemeinde San Sebastian.

Playa Santiago liegt im Süden La Gomeras und beherbergt gerade mal 1.080 Einwohner (Stand 2019 laut Wikipedia). Hier scheint (fast) immer die Sonne, so dass man das ganze Jahr über im Meer baden und seinen Urlaub genießen kann - auch im Winter.

Anfang des 20 Jahrhunderts erlebte der kleine Ort durch den Anbau und die Verschiffung von Landwirtschaftlichen Produkten wie Bananen und Tomaten einen wirtschaftlichen Boom. Deswegen wurde der kleine Hafen auch demensprechend ausgebaut. Anfang der 90-er Jahre orientierte man sich dann aber eher an dem langsam anfangenden Tourismus, da dieser lukrativer war und wodurch die Landwirtschaft schwere Einbußen hinnehmen musste.

Der Mittelpunkt des Dorfes ist die „Plaza del Carmen“ mit ihren hohen, Schatten spendenden Bäumen. Eine ganz eigene Stimmung, der sich kein Besucher entziehen kann, geht von ihr aus: ruhig, entspannt und gelassen. Der optimale Ort um die Seele baumeln zu lassen.

Der Strand von Playa Santiago hat bereits mehrfach in Folge die „Blaue Flagge“ erhalten, eine Auszeichnung aus dem Bereich des „Nachhaltigen Tourismus“ für Umweltmanagement Dienstleistungsgüte und Wasserqualität. Aber Vorsicht, die Unterströmungen sollten besonders in den Wintermonaten nicht unterschätzt werden.

Es gibt mehrere gute Bars, Cafés und Restaurants. Hier sind besonders die leckeren frischen Fischgerichte im „Junonia“ zu empfehlen oder auch die Pizzas bei „Don Tomate“ an der Strandpromenade. In der legendären Strandbar „La Chalana“ trifft man sich bei guter Musik und genießt die Sonne.

In Playa Santiago steht auch eines der schönsten Hotels der Insel, das Hotel Jardin Tecina. Hier gibt es auch den einzigen und umstrittenen Golfplatz auf La Gomera. Umstritten deswegen, weil der Rasen regelmäßig gewässert werden muss, obwohl auf der Insel eh schon Wasserknappheit herrscht! Unter der Führung der norwegischen Reeder-Familie Olsen entstand hier Ende 1987 das 4-Sterne Hotel Jardin Tecina. Ein beachtlicher Besitz an Land liegt seit langen Jahren in Händen der Familie des norwegischen Reeders Fred Olsen. Er ist zudem der größte Arbeitgeber auf der Insel. Zur Olsen-Gruppe gehören unter anderem das Hotel Tecina, der dazugehörige Golfplatz, Die Fähren der Reederei Fred Olsen, der Mirador de Abrante sowie das dazugehörige Restaurant und noch einige andere Immobilien.

Seit Mitte 2017 gibt es auch regelmäßige und direkte Fährverbindungen in den Urlaubsort Valle Gran Rey und in die Hauptstadt San Sebastian.

In Playa Santiago findet man nicht viele, dafür aber sehr schöne Ferienunterkünfte. Eine kleine Auswahl an ausgewählten Ferienhäusern in dem idyllischen Fischerdorf finden Sie bei uns auf der Website.

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